Brennholzverkauf

Hausmeisterserivce, Winterdienst, Brennholzverkauf

Brennholz ist eine kostengünstige und umweltschonende Alternative, das bis Anfang des neuen Jahrtausends von den Energieträgern Erdöl, Steinkohle und Ergas verdrängt wurde. Schon wegen seiner Umweltfreundlichkeit gewinnt das Brennholz, der älteste Brennstoff der Menschheit, wieder zunehmende Beachtung. Wir beziehen unser Holz – schon wegen der kurze Transportwege – nur aus umliegenden Waldgebieten und verzichten bewusst auf den Weg der künstlichen Trocknung.

Wissenswertes zum Holz verschiedener Baumarten

Kiefern-, Fichtenholz: brennt gut an und eignet sich als Span bestens zum Anzünden. Harzreiche Hölzer neigen aber auch zum „Spritzen“. Dabei verstopfen schmelzende Harze die Wasserleitungsbahnen, verdampfendes Wasser kann nicht mehr entweichen und sprengt das Holz.

Buchenholz: entwickelt viel Glut und erzeugt dadurch eine gleichmäßige, lang andauernde Wärme. Es zeigt ein schönes Flammenbild, verbrennt nahezu ohne „Funkenspritzer“ und ist daher sehr gut für alle Öfen, besonders aber für solche mit Sichtfenster, geeignet.

Eichenholz: hat einen hohen Heizwert und besitzt eine sehr lange Brenndauer. Es ist ideal für Öfen, die der reinen Wärmeerzeugung dienen ( z.B. Zentralheizung, Kachelöfen ). Da es kein schönes Flammenbild entwickelt, ist es für Kaminöfen nicht zu bevorzugen. Die Geruchsentwicklung bei der Verbrennung ist gewöhnungsbedürftig und auf die im Holz enthaltene Gerbsäure zurückzuführen.

Harthölzer wie Esche und Ahorn, aber auch die seltenere Hainbuche und Kirsche, sind im Verbrennungsprozess der Buche sehr ähnlich.

Birkenholz:
ist ein hervorragendes Kaminholz. Es „spritzt“ nicht und verbrennt wegen seiner ätherischen Öle bläulich schimmernd und wohlriechend. Auch wegen seiner weißen Rinde ist es als dekoratives Scheitholz beliebt.

Pappel-, Weidenholz:
ist relativ schnell abgebrannt und daher als Scheitholz weniger geeignet.
Es lässt sich bestenfalls als „Sommerholz“ für den Kaminofen verwenden, wenn weniger Energieleistung benötigt wird.

 

Bitte beachten Sie, daß wir bei der Preisfindung zwischen Fest- / Raum- und Schüttraummeter unterscheiden!

Was ist ein Fest- / Raum- und Schüttraummeter?

* Ein Festmeter ( fm ) ist ein Kubikmeter ( cbm ) Holz ohne Luftzwischenräume.

* Ein Raummeter ( rm ) oder Ster ist die in einen Kasten ( 1m x 1m x 1m ) hineinpassende Holzmenge in Form von großen Scheiten oder Rundhölzern ( Meterstücke ).

Wer einen Ster Holz kauft, hat damit aber keinen tatsächlichen fm oder cbm Holz erworben, denn in einem Raummeter sind zwischen den eingeschlichteten Holzstücken mehr oder weniger große Lufträume. Wird das Holz geschnitten, gehackt und „ordentlich“ gestapelt entsteht durch die engere Schlichtung ein Maßverlust ( gleiche Holzmenge  benötigt weniger Raum ). Man spricht nun von einem Raummeter Stückholz.

1 Ster bzw. rm Scheitholz = ca. 0,7 fm / cbm im aufgeschlichteten Zustand.

1 fm Scheitholz in aufgeschlichtetem Zustand  müßte also aus 1,4 Ster bzw. rm geschnitten werden.

Da eine mehrmalige Aufschlichtung des Stückholzes für viele sehr unwirtschaftlich ist, wird beim Transport meist das Stückholz geschüttet. Jetzt spricht man von einem sogenannten Schüttraummeter (srm).

1 srm = ca. 0,6 Ster / rm = ca. 0,4 fm /cbm

Bei Interesse und weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Klaus F. Treutlein oder senden Sie uns Ihre Anfrage.

 

So wird Holz richtig gelagert!

Eine trockene Lagerung und gute Hinterlüftung des Holzes ist sehr wichtig. Brennholz kann im Freien sehr gut gelagert werden. Es darf aber bei Regen nicht wieder nass werden, daher sollte ein Dach den Holzstapel abdecken (  mit Überstand ). Je besser der Holzstapel durchlüftet wird, umso schneller trocknet das Brennholz. Es darf auf keinen Fall rundum mit Plastikplanen verschlossen werden, da darunter keine Trocknung erfolgen kann sondern Schwitzwasser entsteht und das Holz zum Schimmeln anfangen kann. Gibt es die Möglichkeit der Lagerung im Freien nicht und sie müssen das Brennholz in einem geschlossenen Raum ( z.B. Garage, Keller ) lagern, muss ein dauernder Luftaustausch gewährleistet sein. Lagern sie Holz nie so, dass Rettungswege im Haus ganz oder teilweise versperrt werden.

Wie lange muss Brennholz lagern, bis es lufttrocken ist und verheizt werden kann

Man spricht von lufttrocken wenn das Holz nur noch einen Wassergehalt von 15 – 20 % hat. Damit dieser Zustand erreicht wird, werden je nach Holzart Lagerzeiten von 12 bis 30 Monaten benötigt.

Je geringer die Restfeuchte der Holzscheite ist, umso größer ist die Energieausbeute.

Zu feuchtes Kaminholz schädigt nicht nur die Umwelt, sondern zerstört langfristig auch den Schornstein. Das zu feuchte Holz verringert die Verbrennungstemperatur, so dass sich Wasserdampf und Ruß im Schornstein niederschlagen. Der Schornstein versottet. Indiz für zuviel Rest- feuchte im Kaminholz ist eine schwarze beschlagene Sichtscheibe des Kamins und zischende Geräusche, sowie Wasserblasen auf dem Holz bei der Verbrennung.

Heizwert und Wassergehalt ( w )

Entscheidend für den Heizwert je Gewichtseinheit ist nicht die Dichte der Holzart, sondern der Anteil des Wassers an der Gesamtmasse. Im Allgemeinen hat Nadelholz aufgrund seiner höheren Anteile an Ligninen und Harzen einen höheren Heizwert je Kilogramm als Laubholz.
Lufttrockenes Brennholz ( w = 15 bis 20 % ) besitzt einen durchschnittlichen Heizwert von 4 kWh / kg, frisch geschlagenes Holz ( w = 50 % und mehr ) von 2 kWh / kg. Heizöl liegt zum Vergleich bei rund 10 kWh / Liter.